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Zwei weitere Runden abgeschlossen

Sicherheitskräfte an Flughäfen: Schwierige Gespräche zum Manteltarifvertrag

Arbeitnehmende

Auch in zwei weiteren Runden der Tarifverhandlungen für die Sicherheitskräfte an den Verkehrsflughäfen hat sich gezeigt, dass die Vorstellungen des dbb und des Arbeitgeberverbands BDLS noch weit auseinanderliegen.

Ziel der Verhandlungen ist die Neufassung des Manteltarifvertrags für die Beschäftigten in der Luftsicherheit. Schwerpunkte der beiden Verhandlungsrunden am 19. und 29. Oktober 2021 waren Diskussionen über schwierige Themen wie den Umgang mit Befristungen, ärztlichen Untersuchungen, Dienstkleidung, Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen sowie Einsatzverbote. Die dbb Verhandlungskommission hat klargestellt, dass es bei diesen und weiteren Mantelthemen im Arbeitsalltag immer wieder zu Schwierigkeiten kommt und hier deutliche Verbesserungen für die Beschäftigten notwendig sind. Auch diese Themen entscheiden mit darüber, ob ein Arbeitgeber als attraktiv wahrgenommen wird und die Mitarbeitenden ihm die Treue halten. Auch der dringend notwendige Nachwuchs kann nur gewonnen werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Der Termin für die nächste Verhandlungsrunde ist derzeit in der Abstimmung.

 

Hintergrund

Anfang des Jahres 2019 haben der dbb und der Arbeitgeberverband BDLS erstmalig einen bundesweit geltenden Entgelttarifvertrag für die Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen abgeschlossen. Bereits im Jahr 2013 hat der dbb für die Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), dem Vorgänger des BDLS, einen bundesweit geltenden Manteltarifvertrag abgeschlossen, in dem unter anderem Regelungen zu den Themen Arbeitszeit, Urlaub, Entgeltfortzahlung, Jahressonderzahlung und Prämienleistungen enthalten sind. Diese Mantelregelungen hat der dbb bereits zum Jahresende 2018 gekündigt.

 

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