Tarifverhandlungen gestartet

Sicherheitskräfte an Flughäfen: Führungskräfte und Ausbildende verdienen Zulagen

Arbeitnehmende

Höhere Verantwortung muss auch in der Luftsicherheit entlohnt werden. Deshalb hat der dbb mit dem Arbeitgeberverband BDLS Anfang des Jahres vereinbart, nach der deutlichen Erhöhung der Entgelte auch über Zulagen für Führungskräfte und Ausbildende zu verhandeln. Am 5. Juli 2022 sind die Tarifverhandlungen nun gestartet. Die dbb Verhandlungskommission hat ihre Forderungen vorgestellt und im Detail mit der Arbeitgeberseite diskutiert.

Der dbb fordert, dass es eine Differenzierung nach Tätigkeit und Verantwortung bei den Zulagen für Führungskräfte und Ausbildende geben muss. dbb Verhandlungsführer Volker Geyer erklärte: „Die Führungs- und Ausbildungsfunktionen, die an den Flughäfen vorhandenen sind, müssen sich in der neuen Regelung wiederfinden. Für die verschiedenen Ebenen der Führungsfunktionen müssen wir ein passendes Zulagensystem entwickeln. Das gilt auch für den Bereich der Ausbildenden. Aus Sicht des dbb sind jeweils mindestens drei Ebenen erforderlich, um die betriebliche Praxis an den Flughäfen abzubilden.“

Darüber, wie die Aufteilung im Detail aussehen und wie viele Ebenen es geben soll, besteht zwischen Arbeitgeberseite und dbb noch keine Einigkeit. Ddie verschiedenen Funktionen an den Flughäfen und ihre Wertigkeit wurden intensiv diskutiert und mit der Arbeitgeberseite verabredet, dass beide Seiten zunächst intern ein mögliches Zulagensystem entwickeln. Die dbb Verhandlungskommission wird jetzt über das weitere Vorgehen beraten. Die Tarifverhandlungen werden Ende Juli 2022 fortgesetzt.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung