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René Bäselt wurde als Zugbegleiter auf dem ICE selbst schon angegriffen, beschimpft und bespuckt. In letzter Zeit entspanne sich die Stimmung in den Zügen aber wieder, erzählt er im dbb Podcast. „Vielleicht werden wir nicht mehr so angefeindet, weil die Passagiere sich an die Probleme bei der Bahn gewöhnt haben. Ist zwar nicht schön, ist aber so: Wir sitzen doch alle im selben Boot... also im selben Zug“, erzählt der 56-jährige Berliner. 2025 gab es dennoch über 3000 Übergriffe auf das Zugpersonal der Bahn. René Bäselt hielte es deshalb für besser, wenn pro Zug wie früher wieder drei bis vier Zugbegleiter oder Zugbegleiterinnen an Bord wären, statt wie heute zwei: „Das sind bis zu 13 Wagen. Eine Person in der 1., eine Person in der 2. Klasse. Wenn da irgendwo was passiert, kommt man doch fast immer zu spät.“ Der erfahrene Zugchef ist für die Diensteinteilung an Bord, für die Sicherheit, Techniküberwachung und Ansagen im ICE zuständig. Schichtbeginn kann rund um die Uhr sein und die Einsätze bis zu sechs Tage dauern. René Bäselt liebt die Abwechslung in seinen Beruf als Zugbegleiter. Pannen im Betriebsablauf mag er hingegen weniger: „Die Züge heute sind viel moderner, aber auch viel störanfälliger. Auf den alten Zügen konnte man da auch noch manchmal was selbst beheben, etwa bei der Klimaanlage. Heute gibt es dafür kaum noch Spielraum.“ Den dbb-Podcast gibt es hier: https://linktr.ee/dbb.online.
Die Besoldung und Versorgung aller Beamtinnen und Beamten in Deutschland wird ausschließlich durch Gesetz geregelt – und muss entsprechend den allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnissen regelmäßig angepasst werden. Dies erfolgt durch entsprechende Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetze des für den Rechtskreis zuständigen Gesetzgebers. Die vorläufigen Besoldungstabellen für Bayern (ab 1. Oktober 2026) und Baden-Württemberg (ab 1. April 2026) stehen ab sofort auf www.dbb.de zur Verfügung.
Auf Einladung des Ministers für Bildung Jugend und Sport, Gordon Hoffmann, trafen sich am 08. Juli .2026 der Landesvorsitzender des dbbbrandenburg Ralf Roggenbuck und die stellv. Landesvorsitzenden Christina Adler und Alexander Prill zu einem Gespräch über bildungspolitische Themen des Landes. Schwerpunkte i waren die Lehrerbildung, die Digitalisierung zum Abbau der Bürokratie in den Schulen sowie Maßnahmen zur Sicherung des Unterrichts an den Schulen trotz Lehrkräftemangel.
Kommende Termine auf www.dbb.de.
