Namen und Nachrichten

Weitere Kurzmeldungen.

Der dbb hat aktuelle Ausgaben seiner Tarif-Magazine tacheles (März 2021) und tacheles GESUNDHEIT (1. Quartal 2021) veröffentlicht. Themenschwerpunkte des tacheles sind die schwierigen Redaktionsverhandlungen zur Einkommensrunde 2020 und die Weigerung der kommunalen Arbeitgeber, den ersten Schritt der Entgelterhöhung zum 1. April 2021 umzusetzen. In der aktuellen Ausgabe des tacheles GESUNDHEIT liegt der Fokus auf den Beschäftigten in den Gesundheitsämtern: In einem Fachgespräch hat der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach mit Beschäftigten des Gesundheitsamts Mönchengladbach über die Arbeitsbedingungen in den Gesundheitsämtern und die Forderung des dbb nach einer Erschwerniszulage für die Pandemiebekämpfung diskutiert.

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat am 5. März 2021 den Vorschlag des Bundesrates begrüßt, den Schulen und Kindertagesstätten für die Umsetzung der Masernimpfpflicht mehr Zeit zu geben. „Momentan ist es eine hohe Zusatzbelastung, auch, weil die Kinder und Eltern nicht im gewohnten Turnus in der Schule sind und die Vorlage der notwendigen Papiere nicht erfolgen kann. Zudem ist es für die Leitungen der Bildungseinrichtungen bei aller Unterstützung des wichtigen Anliegens nicht die höchste Priorität. In diesem Rahmen möchten wir nochmals auf unsere Forderung nach Schulgesundheitsfachkräften hinweisen. Diese medizinisch ausgebildete Person könnte die Kontrolle der Impfausweise vornehmen und auch das Vorgehen für eine Nachimpfung beraten. Leider sind die Pilotprojekte aus Brandenburg und Hessen noch immer nicht in allen Ländern umgesetzt worden“, kritisierte VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann.

Trotz einem harten Sanierungskurs und einer neuen Rekordverschuldung von mehr als 30 Milliarden Euro haben die Führungskräfte im DB-Konzern Boni für das Jahr 2020 erhalten. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) kritisierte am 9. März 2021 die „Gutsherrnmanieren“ des DB Konzernvorstands. „Hier wird der tatsächliche Kern des aufkeimenden Tarifkonflikts zwischen dem DB-Management und uns sichtbar, denn es geht um unsere Forderungen nach einem Sanierungstarifvertrag, in dem der komplette Verzicht auf Boni für alle Führungskräfte bis zum Jahre 2024 festgeschrieben wird. Nur dadurch wird diese Selbstbedienungsmentalität auch tatsächlich unterbunden“, sagte GDL-Bundesvorsitzender und dbb Vize Claus Weselsky.

 

Kommende Termine auf dbb.de

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung