Deutscher Philologenverband

Zulassung zum Medizinstudium: „Abiturbesten-Quote“ soll erhalten bleiben

Die Abiturnote soll auch weiterhin ein wichtiges Kriterium für die Zulassung zum Medizinstudium sein. Die „Abiturbesten-Quote“ müsse daher als Vorabquote beim Zulassungsverfahren erhalten bleiben. Das hat die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), Susanne Lin-Klitzing, gefordert.

„Ein Medizinstudium ohne die besten Abiturientinnen und Abiturienten – undenkbar“, so Lin-Klitzing am 29. Mai 2018. Der DPhV sehe sich in seiner Auffassung auch durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Dezember 2017 bestätigt. Darin wurde die zu hohe Gewichtung in der praktischen Umsetzung der Auswahlverfahren zwar kritisiert, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Um diese Gewichtung zu verändern, will der DPhV, dass zukünftig nicht nur 20, sondern 30 Prozent der besten Abiturienten aus jedem Bundesland eine Zulassung bekommen. Es müssten aber weitere Faktoren hinzugezogen werden, wie etwa bundesweit einheitliche Testverfahren und medizinische Vorerfahrung. Die Wartezeit beziehungsweise Wartelisten sollten hingegen keine Rolle mehr spielen.

 

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