Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS)

Wagner unterstreicht Bedeutung der Sozialwahlen

Im Gespräch mit dem Bundeswahlbeauftragten für Sozialversicherungswahlen Peter Weiß hat der GdS-Bundesvorsitzenden und dbb Vize Maik Wagner die Bedeutung der sozialen Selbstverwaltung betont.

„Wichtige Weichenstellungen der Krankenkassen, Unfall- und Rentenversicherungsträger werden von den ‚Parlamenten‘ der Sozialversicherungsträger – bestehend aus Versicherten- und Arbeitgebervertretern – vorgenommen. Dazu gehört zum Beispiel der Zusatzbeitrag oder auch die jeweiligen Satzungsleitungen der Krankenkassen“, erklärte der GdS Chef.

Die Planungen für die Sozialwahlen 2023 laufen derzeit auf Hochtouren. Für die Vorbereitung und Durchführung sind der Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen Peter Weiß und seine Stellvertreterin Doris Barnett verantwortlich.

Weiß sieht die Sozialwahlen als einen „Modernisierungstreiber“ der Wahlen in Deutschland. So soll es 2023 nicht nur erstmals bei einer derart großen Wahl in Deutschland die Möglichkeit der Stimmabgabe über das Internet geben. Bei den Sozialwahlen werden auch zum ersten Mal Quotenregeln gelten, die dafür sorgen sollen, dass mehr Frauen in die Gremien der sozialen Selbstverwaltung einziehen. Wagner: „Für uns als GdS, mit einer überwiegend weiblichen Mitgliedschaft, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir mehr Frauen in der Selbstverwaltung sehen wollen. Das spiegelt sich auch in unseren Wahlvorschlägen wider.“

 

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