Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Tarifverhandlungen mit Deutscher Bahn sind gescheitert

Die Tarifverhandlungen der GDL mit der Deutschen Bahn (DB) sind gescheitert. „Wir hatten den Arbeitgeber gestern aufgefordert, bis heute 9 Uhr ein verbessertes Angebot vorzulegen. Das ist nicht geschehen“, erklärte der GDL Bundesvorsitzende Claus Weselsky am 12. Dezember 2018 bei einer Pressekonferenz in Eisenach.

Das bisherige Angebot sei für die GDL nicht annehmbar: Für das Jahr 2019 bot die DB eine Entgelterhöhung von 2,5 Prozent, für 2020 von 2,6 Prozent. Hinzu sollte eine Einmalzahlung von 500 Euro kommen. Die Laufzeit sollte insgesamt 29 Monate betragen. Die GDL hatte dagegen 7,5 Prozent für eine Laufzeit von 24 Monaten gefordert.
 

Nach fünf konstruktiven Tarifrunden über Arbeitszeit- und Zulagen bedauert die GDL das Scheitern der Verhandlungen. „Wir werden uns aber mit diesem Entgeltangebot nicht abfertigen lassen“, so Weselsky.

 

 

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