Tarifverhandlungen in der Charité auf den 16. Februar 2011 vertagt - Arbeitsgruppen eingerichtet

Die Tarifverhandlungen zwischen dbb tarifunion und Arbeitgeberseite der Charité sind am 17. Dezember 2010 fortgesetzt worden. Das von den Arbeitgebern vorgestellte neue Angebot muss jetzt in der Tarifkommission bewertet werden. Die Verhandlungen werden am 16. Februar 2011 fortgesetzt.

Das neue Arbeitgeberangebot

Nachdem die Verhandlungskommission der dbb tarifunion das erste Ar-beitgeberangebot vom 7. Dezember 2010 abgelehnt hatte, übergaben die Arbeitgeber heute ein neues Verhandlungsangebot. Dabei wird erstmalig anerkannt, dass die Angleichung der Entgelte an die Flächentarifverträge festgeschrieben werden soll. Gleichzeitig und zusätzlich machten die Arbeitgeber das Angebot, die Entgelte im Jahr 2011 um 1 % zu steigern. Die Zahl von 1 % kann sicherlich nicht überzeugen und ist nur als erstes Angebot zu werten! Von entscheidender Bedeutung ist insofern, wie sich die Angleichungsschritte an die bundesweiten Entgelttabellen gestalten.

Als weitere Verhandlungsthemen schlagen sie die von den Gewerkschaf-ten eingebrachten Problemschwerpunkte Wechselschicht- und Schicht-arbeit, Zulagen sowie Zusatzurlaub vor. Auch soll über einen Ausgleich für das Rückholen aus dem Frei verhandelt werden. Die Frage der Über-nahme von Auszubildenden / Schülern sowie die bessere Anerkennung von Berufserfahrung, Kündigungsschutz, Jahressonderzahlung, Alters-teilzeit und Entgeltumwandlung sind weitere Themen, die in den nächs-ten Wochen verhandelt werden sollen.

Arbeitsgruppen

Arbeitgeberseite und dbb tarifunion vereinbarten zu diesen Verhand-lungsthemen die Einrichtung von Arbeitsgruppen, die bis zum nächsten Verhandlungstermin ausloten und diskutieren sollen, wie die Forderun-gen der Gewerkschaften, die neben der Entgelterhöhung bestehen, in ein zu findendes Gesamtergebnis eingefügt werden können.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung