Tag der europäischen Solidarität

„Der diesjährige 1. Mai sollte zum Tag der Solidarität der arbeitenden und arbeitsuchenden Menschen in Europa ausgerufen werden“, forderte die stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Kirsten Lühmann am 30. April 2015 in Berlin. Im Zeitalter der Globalisierung dürfe sich Deutschland am „Tag der Arbeit“ nicht auf eine Nabelschau beschränken.

„Demokratie, Menschenwürde und Mitbestimmung sind Grundwerte, die es in ganz Europa zu verteidigen gilt“, sagte Lühmann. „Die Arbeitnehmervertretungen sind in der Krise in vielen EU-Staaten unter großen Druck geraten. Das gilt auch für die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes. Es ist wichtig, dass wir uns das vor Augen führen und uns solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen zeigen.“

Solidarität müsse konkret gelebt werden. Der dbb habe unter dem gemeinsamen Dach der unabhängigen europäischen Gewerkschaften (CESI) neue Wege beschritten und eine Mobilitätsvereinbarung mit einer spanischen Partnergewerkschaft gezeichnet. „Mitglieder unseres spanischen Partners können, wenn sie im Rahmen der europäischen Arbeitnehmerfreizügigkeit eine Beschäftigung in Deutschland aufnehmen, kostenlos Beratung durch den dbb erhalten“, so Lühmann.

 

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