SachsenSeidler: Aufgabenkritik vor Stellenabbau!
Anlässlich des Entwurfs für den sächsischen Doppelhaushalts 2027/28 hat die SBB-Vorsitzende Nannette Seidler den geplanten Personalabbau in der Staatsverwaltung kritisch bewertet.
Bis 2040 sollen 8.721 Stellen wegfallen. „Ein pauschaler Stellenabbau mag Kosten senken, ersetzt aber keine Aufgabenkritik“, betonte Seidler vor dem Haushalts- und Finanzausschusses des Landtages am 24. September 2026.
Der SBB fordert, vor dem Wegfall von Stellen die Aufgaben und Arbeitsabläufe zu prüfen und die wirtschaftlichen Folgen zu untersuchen. Dabei müssten auch längere Bearbeitungszeiten, mögliche Einnahmeausfälle und die Belastung der Beschäftigten berücksichtigt werden. Mit Blick auf die bevorstehenden Altersabgänge brauche die Staatsverwaltung zudem ausreichend ausgebildeten Nachwuchs mit einer verlässlichen Bleibeperspektive. Ein langfristiger Personalabbau müsse sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.
