Berlin

Rückwirkende Besoldungserhöhung gefordert

Das Abgeordnetenhaus hat am 22. März 2018 für 2018 beschlossen, die Besoldungserhöhung für die Landesbeamten um zwei Monate auf den 1. Juni dieses Jahres vorzuziehen. Der dbb berlin hat daraufhin erneut gefordert, sowohl die für 2018 und 2019 beschlossenen Besoldungserhöhungen jeweils auf den 1. Januar festzusetzen.

„Nicht nur weil mittlerweile zehn Länder das zum 1. Januar wirksame Tarifergebnis problemlos auf ihre Beamtinnen und Beamten übertragen haben“, sagte der Vorsitzende des dbb Landesbundes, Frank Becker. „Sondern auch weil dem Land schon im September 2017 vom Bundesverwaltungsgericht eine nicht amtsangemessene Besoldung attestiert wurde. Deshalb sollte die Berliner Politik weitere Benachteiligungen tunlichst vermeiden.“

Die mittlerweile vorliegenden schriftlichen Begründungen des Bundesverwaltungsgerichts verdeutliche die verfassungswidrigen Mängel in der Besoldung erneut. „Anhand des Zahlenmaterials und der Begründung des Gerichts ist offensichtlich, dass Berliner Beamtinnen und Beamten eindeutig eine zu geringe Besoldung erhalten, die zeitnah angehoben werden muss.“

 

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