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Politisches Speed-Dating beim 2. Parlamentarischen Abend

„Beamte – Deal or no deal?“ Bei ihrem 2. Parlamentarischen Abend am 4. Juni 2018 in Berlin wollte die dbb jugend von Abgeordneten und Vertretern politischer Jugendorganisationen wissen, wie sie zum Berufsbeamtentum stehen.

Nach der Begrüßung durch dbb jugend Chefin Karoline Herrmann und dbb Chef Ulrich Silberbach ging es für die Parlamentarier rund: An insgesamt sechs Tischen, jeweils zu den Themen Berufsbeamtentum und Streikverbot, Aufstiegsmöglichkeiten und Wertschätzung/Work-Life-Balance, konnten sich die Berufspolitiker mit den Vertreterinnen und Vertretern des Berufsnachwuchses im öffentlichen Dienst in jeweils zehn Minuten austauschen – politisches Speed-Dating.

Die dbb jugend machte deutlich, dass sie den „Deal“ zwischen dem Staat und seinen Beamten für eine „ziemlich coole Sache“ hält: „Beamte sind unverzichtbar. Dafür, dass wir uns auf unseren Staat und darauf, dass alles mit Recht und Ordnung zugeht, verlassen können, zu jeder Tages- und Nachtzeit, im Alltag ebenso wie in Ausnahmesituationen, sorgen ganz viele Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst und in den privatisierten Bereichen, aber die Beamtinnen und Beamten tun das in ganz besonderem Maße“, sagte dbb jugend Chefin Karoline Herrmann. Die aktuell in Gestalt von Rufen nach einer Bürgerversicherung oder gar der kompletten Abschaffung des Beamtenstatus zu erkennenden Bestrebungen würden vieles anders, „aber garantiert nichts besser machen“, warnte Herrmann. „Deshalb: Finger weg vom Berufsbeamtentum, aber mehr Wertschätzung, Aufstiegsmöglichkeiten und Beteiligungsrechte dürfen es gerne sein für die Kolleginnen und Kollegen.“

 

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