Schleswig-Holstein

Personalaufstockung beim Land

Der dbb schleswig-holstein hat am 21. Januar 2021 ausdrücklich begrüßt, dass das Land seine Forderung aufgreift, jetzt zusätzliche Stellen zu schaffen. „Wir sehen darin ein wichtiges Signal, dass die zunehmende Verschuldung nicht reflexartig durch weitere Einsparungen im öffentlichen Dienst gegenfinanziert wird“, so dbb Landesvorsitzender Kai Tellkamp.

Im Haushaltsentwurf für 2021 wurde noch einmal nachgelegt: Insgesamt werden 800 neue Stellen ausgewiesen, die vor allem in den Bereichen Bildung, Polizei, Justiz und Steuerverwaltung angesiedelt werden sollen. Dennoch müsse laut Aussage des dbb sh bezweifelt werden, dass die zusätzlichen Stellen überall zu einer aufgabengerechten Personalausstattung führen. Zum einen sei der tatsächliche Personalbedarf mit Blick auf den Aufgabenbestand höher und zum anderen sei es kein Kinderspiel, das Personal zu gewinnen und auszubilden.

Die Landesregierung und der Landtag werden nach Überzeugung des dbb sh nicht darum herumkommen, sich auch über einen Aufgaben- und Bürokratieabbau Gedanken zu machen. Die Pandemie hätte erneut gezeigt, dass Zuständigkeiten, Finanzströme und Verwaltungsvorschriften nicht immer ein zeitgemäßes und bürgerorientiertes Verwaltungshandeln ermöglichen.

 

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