dbb Chef auf Bundestagung der CDA:

Öffentlicher Dienst braucht schnelle Personalverstärkung

Auf dringend notwendige Maßnahmen im öffentlichen Dienst, dessen Leistungsfähigkeit mit der Flüchtlingsbewegung auf eine harte Probe gestellt wird, hat der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt erneut hingewiesen. Auf der 36. Bundestagung der CDA (Sozialausschüsse der CDU) am 7. November 2015 in Berlin würdigte Dauderstädt in seinem Grußwort die enorme Bereitschaft der Menschen zu ehrenamtlichem Einsatz und zur Investition von Arbeitszeit.

„Wir haben aber Sorge vor Überforderung der Kolleginnen und Kollegen und vor einer Vernachlässigung originärer Aufgaben“, machte Dauderstädt deutlich. Schnelle Personalverstärkungen seien dringend erforderlich, ohne den Standard unangemessen abzusenken. Fremdenfeindlichkeit dürfe nicht zugelassen werden. „Wir brauchen geordnete Zugänge statt Zäunen“, sagte Dauderstädt. Es müsse Unterstützung für eine effektive Registrierung der Ankommenden, eine Trennung von Asylberechtigten und Abzuschiebenden und eine ordentliche Verteilung in ganz Europa geben. „Zudem muss jetzt die Planung der Integrationsphase in Angriff genommen werden“, betonte der dbb Chef.

Die 36. Bundestagung (7./8. November 2015) der CDA, die innerhalb der CDU die Interessen der Arbeitnehmer vertritt, stand unter dem Motto „nachhaltig christlich-sozial“. Die Delegierten beschlossen unter anderem ein neues Grundsatzprogramm.

 

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