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Am 17. Oktober 2018 starten die Tarifverhandlungen zwischen dem dbb und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS). Zunächst soll über das Entgelt verhandelt werden. Die Verhandlungskommission des dbb hat ihre Forderungen Ende August beschlossen und der Arbeitgeberseite nun zum Verhandlungsauftakt zugeschickt. Die Kernforderungen umfassen deutliche Entgelterhöhungen, höhere Zeitzuschläge und eine neue Eingruppierungssystematik.

Der Bayerische Beamtenbund (BBB) hat am 2. Oktober 2018 auf wiederholte Gerüchte reagiert, die Staatsregierung plane die Sonderzahlungen für Beamtinnen und Beamte zu kürzen oder sogar komplett abzuschaffen. Auf seiner Internetseite verwies der BBB dazu auf ein Interview im Donaukurier mit Landesfinanzminister Albert Füracker. Dieser wird mit den Worten zitiert: „Es gibt keinerlei Sparpläne oder geplante Kürzungen bei unseren Beamtinnen und Beamten und überhaupt keine Notwendigkeit, auch nur über irgendwelche Kürzungen nachzudenken.“

Beim Kongress der Union des Finanzpersonals in Europa (UFE) in Dublin ist der stellvertretende DSTG Bundesvorsitzende Florian Köbler zum UFE Präsidenten gewählt worden. DSTG Chef und dbb VizeThomas Eigenthaler hatte auf eine Kandidatur verzichtet, um „durch die frühzeitige Übertragung von Verantwortung einen rechtzeitigen Generationswechsel zu ermöglichen“, wie die DSTG am 28. September 2018 mitteilte. Die UFE vertritt die Interessen von mehr als 400.000 Steuer- und Zollbeamtinnen und -beamten.

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) hat anlässlich der Tagung der Kultusministerkonferenz (KMK) am 11. Oktober 2018 erneut für sein Modell zur Zulassung zum Studium der Humanmedizin geworben. DPhV Chefin Susanne Lin-Klitzing schlägt eine Steigerung der Abitur-Besten-Quote auf 30 Prozent vor. Für die Auswahlverfahren an den Hochschulen sollen neben der Abiturdurchschnittsnote zwei weitere Faktoren aufgenommen werden: Zwei Fünftel sollten über die Abiturdurchschnittsnote, drei Fünftel über evidenzbasierte Medizinertests und medizinische Vorerfahrungen eingebracht werden. Zudem schlägt Lin-Klitzing in den Auswahlverfahren der Hochschulen eine Binnenquote von 5 Prozent beispielsweise für die „Landarztquote“ vor, welche die Länder gemäß dem Masterplan Medizin 2020 bedarfsspezifisch ausfüllen können.

In den technischen Fachverwaltungen des Bundes, der Länder und Kommunen fehlt das Fachpersonal. Darauf hat die dbb Fachgewerkschaft BTB am 8. Okotber 2018 hingewiesen. Dieser Personalmangel zeige schon jetzt negative Folgen, erklärte der BTB Bundevorsitzende Jan Seidel. Notwendige öffentliche Bauvorhaben, wie etwa im Bildungs- und Gesundheitsbereich, könnten wegen fehlender Ingenieure und Architekten nicht im erforderlichen Maß umgesetzt werden. Trotzdem fehle jegliche politische Anstrengung, um qualifiziertes technisches und naturwissenschaftliches Fachpersonal für den öffentlichen Dienst zu gewinnen. „Eine billige Lösung, wie beispielsweise die Ansprüche an die Qualifikation zu senken, um so mit niedrigeren Gehältern mit geringer Qualifizierten die Herausforderungen zu meistern, wird niemals gelingen“, machte Seidel deutlich.

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