Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft

Lindner will Digitalisierung vorantreiben

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat im Gespräch mit dem BDZ Bundesvorsitzenden Dieter Dewes und seinem Stellvertreter Thomas Liebel (gleichzeitig Vorsitzender des Hauptpersonalrats beim Bundesfinanzministerium) am 2. Februar 2022 bekräftigt, die Digitalisierung der Bundesverwaltung vorantreiben zu wollen.

Dieses Vorhaben müsse sich nicht zuletzt auch in den Prozessabläufen und Organisationsstrukturen der Zollverwaltung, des Informationstechnikzentrums Bund (ITZBund) sowie des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) stärker abbilden. Die BDZ Vertreter begrüßten die Pläne. Die digitale Transformation müsse alle Beschäftigte mitnehmen und führe im Ergebnis zu einer Aufwertung der Aufgabenfelder respektive der Dienstposten und Arbeitsplätze.

Lindner knüpfte zudem an seine Grundsatzrede bei der dbb Jahrestagung 2022 an, wonach er sich für klare Aufstiegschancen, moderne Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Wertschätzung einsetzen wird. Dies gelte im Besonderen auch für den Zoll, das ITZBund und das BZSt.

Dewes und Liebel erörterten mit dem Bundesfinanzminister neben der Beibehaltung der kernstrukturellen Ausrichtung des Zolls, der Reduzierung der Wochenarbeitszeit für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte insbesondere die Fortentwicklung der Berufsperspektiven für Zöllnerinnen und Zöllnern sowie der Beschäftigten der Bundesfinanzverwaltung. Die Gesprächsgrundlage bildete das Positionspapier des BDZ zur Modernisierung des Laufbahnrechts und Stärkung von Berufsperspektiven aller Beschäftigtengruppierungen. Allein die tatsächliche Ausschöpfung der vorhandenen laufbahn- und besoldungsrechtlichen Möglichkeiten würde ein Signal in die richtige Richtung bedeuten, betonten sie.

 

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