Gewerkschaft Bundesbeschäftigte (vbob)

Koalitionsvertrag lässt viele Fragen für die Bundesverwaltung offen

Die Gewerkschaft Bundesbeschäftigte (vbob) will die zahlreichen Vorhaben im Ampel-Koalitionsvertrag mit Wirkung für die Bundesverwaltung kritisch begleiten.

Einige Aspekte in der Vereinbarung bewertete der vbob Bundesvorsitzende Frank Gehlen positiv, wie etwa die klare Erwartungshaltung der Koalitionäre, dass Führungskräfte im öffentlichen Dienst eine moderne Führungs- und Verwaltungskultur vorantreiben müssen, die die Eigeninitiative und den Mut der Beschäftigten wertschätzt. Dies, so Gehlen, sei seit langem die klare Forderung des vbob.

Ebenfalls zu begrüßen seien Elemente der Fachkräftestrategie. Die Arbeitsbedingungen sollen demnach in den Bereichen attraktiver gestaltet werden, in denen bereits jetzt oder absehbar ein Fachkräftemangel herrscht. Dies gelte ausdrücklich auch für die Bundesverwaltung, so Gehlen.

Mit Blick auf das Berlin-Bonn-Gesetz, dass etwa die Verteilung der Bundesministerien und Bundesbehörden zwischen den beiden Städten regelt, sei eine vertragliche Zusatzvereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz geplant. Dies, so Gehlen, habe bereits die Große Koalition geplant und nun müssten im Sinne der Sicherheit der betroffenen Beschäftigten endlich „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden.

 

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