Mecklenburg-Vorpommern

Knecht: Angriffe auf öffentlichen Dienst statistisch erfassen

Angriffe auf Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sollen nicht gesondert statistisch erfasst werden. Ein entsprechender Antrag im Landtag wurde abgelehnt, zuvor hatte sich auch Innenminister Lorenz Caffier dagegen ausgesprochen. Der Vorsitzende des dbb Landesbundes, Dietmar Knecht, kritisierte die Entscheidung.

„Angegriffen oder bedroht zu werden, gehört nicht zum Job. Auch nicht zu dem öffentlich Beschäftigter“, sagte Knecht am 26. April 2018. Die Landesregierung als Arbeitgeber müsse ihrer Fürsorgepflicht nachkommen. „Eine Aufnahme in die Polizeiliche Kriminalstatistik wäre ein erster richtiger Schritt gewesen, um überhaupt eine Bestandsaufnahme zu gewährleisten. Pöbeleien und Angriffe gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst dürfen weder verharmlost noch toleriert werden.“

 

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