Nordrhein-Westfalen

Homeoffice: Öffentliche Arbeitgeber sollen klare Regelungen schaffen

Homeoffice, Mobiles Arbeiten und Telearbeit werden laut DBB NRW auch nach der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle im öffentlichen Dienst spielen. Notwendig seien aber klare Regelungen zum Schutz der Beschäftigten.

„Das Homeoffice bietet viele Chancen und einige der Risiken lassen sich durch gesetzliche Regelungen, Dienstvereinbarungen und Weiterbildungen zumindest minimieren. Hier sehe ich die Landesregierung, aber auch die Arbeitgeber beziehungsweise Dienstherren in der Pflicht, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen“, sagte dbb Landeschef Roland Staude am 24. Juni 2021 bei der Vorstellung eines entsprechenden Projekts der Hochschule für Polizei und Öffentliche Verwaltung NRW in Kooperation mit dem DBB NRW.

Bei der Untersuchung sei unter anderem deutlich geworden, dass eine konkrete Abgrenzung der unterschiedlichen Arten der Arbeit von Zuhause notwendig sei. So gebe es etwa große Unterschiede zwischen dem sogenannten Homeoffice, der Mobilen Arbeit und der Telearbeit, insbesondere hinsichtlich der technischen Ausstattung sowie dem Daten-, Arbeits- und dem Unfallschutz. „Gerade bei der Mobilen Arbeit gibt es viele Rechtsunsicherheiten und vergleichsweise wenig Schutz für Beschäftigte“, erklärt der betreuende Professor Lars Oliver Michaelis.

Staude: „Es muss klar sein, dass hybride Arbeitsformen auch nach Corona eine große Rolle spielen werden. Bei einer ernsthaften Umsetzung müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden und zusätzlich die notwendigen Ressourcen bereitstehen.“ Bis dahin sei die Telearbeit für ihn das einzig tragfähige Modell, weil nur hier Arbeitssicherheit, Daten- und Gesundheitsschutz sowie eine adäquate technische Ausstattung gewährleistet seien.

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es unter dbb-nrw.de.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung