Gute Verhandlungsergebnisse für die Arbeitnehmer im ITDZ

Die dbb tarifunion verhandelte gemeinsam mit Vertretern von ver.di am 2. Juli 2010 über einen neuen Tarifvertrag für die Arbeitnehmer des IT-Dienstleistungszentrums Berlin (ITDZ). Ziel der Verhandlungen war es, ein modernes und zeitgemäßes Tarifrecht zu schaffen und die Abkopplung von der Tarifentwicklung in Berlin zu verhindern.

Schnelle Angleichung

Nachdem in der ersten Verhandlungsrunde die grundsätzlichen Ver-handlungspositionen ausgetauscht wurden, kam es in der zweiten Runde schon zu guten Ergebnissen. Für die Arbeitnehmer im ITDZ wird in Zukunft auch der TV-L gelten. Einig sind sich alle Verhandlungsparteien, dass es für die Mitarbeiter im ITDZ deutlich eher zu finanziellen Verbesserungen kommen muss als bei den Landesbeschäftigten Berlins. Ein Knackpunkt der Gespräche war die künftige Arbeitszeit. Die schnellere Angleichung an das Gehaltsniveau ist nur erreichbar gewesen durch Zugeständnisse bei der Arbeitszeit. Von Gewerkschaftsseite wurde stets darauf gedrängt, hier eine verhältnismäßige Lösung zu finden.

Dynamische Ankopplung

Die Überleitung in den TV-L wird spätestens bis zum 1. Januar 2011 erfol-gen. Zusammen mit der Überleitung wird es bei allen Arbeitnehmern im ITDZ zu langfristigen finanziellen Verbesserungen kommen. Die Zeiten ohne Lohnerhöhungen sind vorbei. In Zukunft werden die Mitarbeiter durch die dynamische Ankopplung an den TV-L wieder an jeder Erhöhung im Länderbereich teilhaben. Wichtig war es der dbb tarifunion, dass es im Zuge der komplexen Überleitung in den TV-L nicht zu Rückforderungen von der Arbeitgeberseite kommt. Hier konnte man sich darauf verständigen, dass die Arbeitnehmer darauf vertrauen können, dass einmal ausgezahltes Geld nicht wieder zurückgezahlt werden muss.

Noch steht die Einigung unter dem Zustimmungsvorbehalt der beteiligten Gremien, die aber in den nächsten zwei Wochen erfolgen soll.

 

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