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77 Jahre dbb rheinland-pfalzGeyer: Berufsbeamtentum ist tragende Säule des Rechtsstaats

Eine unabhängige und verlässliche Verwaltung schützt die Demokratie. In der öffentlichen Debatte muss das endlich sichtbar werden.

Politik & Positionen

„Wir erleben gerade eine Debatte, die ausblendet, dass der öffentliche Dienst und insbesondere das Berufsbeamtentum eine tragende Säule unseres demokratischen Rechtsstaats sind“, sagte der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer am 11. Juni 2026 auf der Feier zum 77-jährigen Bestehen des dbb rheinland-pfalz. Dass die öffentliche Diskussion sich stattdessen auf angebliche Privilegien der Beamtinnen und Beamten fokussiert, kritisierte Geyer deutlich: „Ich kann dieses Gerede nicht mehr hören. Alle reden nur über die angeblichen Vorzüge des Berufsbeamtentums, aber niemand über die damit verbundenen Pflichten und seine rechtsstaatliche Funktion.“ 

Dabei zeige der Blick nach Sachsen-Anhalt, wie wichtig gerade jetzt eine neutrale und verlässliche Verwaltung sei. „Wenn die AfD dort ankündigt, nach einem Wahlsieg zahlreiche Stellen in der Landesverwaltung neu zu besetzen, ist das kein normaler politischer Wechsel“, warnte Geyer. „Beamtinnen und Beamte, die der Verfassung, dem Gesetz und dem Gemeinwohl verpflichtet sind, schützen den Staat davor, Instrument einzelner politischer Interessen zu werden.“ 

Seit 77 Jahren eine starke Stimme für den öffentlichen Dienst in Rheinland-Pfalz 

Zu seinem 77-jährigen Bestehen gratulierte Volker Geyer dem dbb Landesbund in Rheinland-Pfalz im Namen der gesamten dbb-Bundesleitung: „Der dbb rheinland-pfalz ist seit 77 Jahren stark, weil Menschen bereit waren, für ihre Kolleginnen und Kollegen und den öffentlichen Dienst Verantwortung zu übernehmen.“  Er bedankte sich bei allen, die den dbb rheinland-pfalz durch ihr Engagement als Landesbund mit aufgebaut und geprägt haben. „Mein besonderer Dank gilt aber dir, liebe Lilli Lenz“, so Geyer. „Als Landesvorsitzende prägst und trägst du den dbb, nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch auf Bundesebene. Dieser unermüdliche Einsatz verdient den allergrößten Respekt!“

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