Tag des ArbeitsschutzesFünf Faktoren für Sicherheit am Arbeitsplatz
In Deutschland wurde in Sachen Arbeitsschutz einiges erreicht. Aber da geht noch mehr.
Seit dem Jahr 2003 steht der 28. April eines jeden Jahres für den Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Schätzungen zufolge verlieren etwa 6 000 Menschen täglich weltweit ihr Leben, während sie arbeiten.
In Deutschland wurde bezüglich des Arbeitsschutzes einiges erreicht: Bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen im Jahr 2024 wurde mit ca. 810 000 Fällen ein historischer Tiefststand erreicht – und auch die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle lag mit 440 deutlich niedriger als im Vorjahr (499).
„Trotzdem ist das Ziel „Vision Zero“, also eine Welt ohne Arbeitsunfälle, noch in weiter Ferne“, erklärte der stellv. dbb-Bundesvorsitzende Maik Wagner am 28. April 2026. „Für einen wirksamen Arbeitsschutz sind deshalb Prävention, die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, Kommunikation, eine funktionierende Fehlerkultur und gute Arbeitsbedingungen unabdingbare Voraussetzungen. Der Arbeitgeber ist in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Beschäftigten gefahrenfrei arbeiten können.“
Hintergrund:
Initiiert von der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO), steht der Aktionstag zum einen für ein Gedenken an diejenigen, die bei der Arbeit getötet, verletzt wurden oder erkrankt sind. Zum anderen soll er aber auch die Schaffung sicherer, gesunder und menschenwürdige Arbeitsplätze unterstützen.



