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Klaus Dauderstädt: „Für den Staat würde es teurer“

Forderung nach Verbeamtungsstopp für Lehrer zurückgewiesen

Der dbb hat Forderungen zurückgewiesen, Lehrer künftig nicht mehr zu verbeamten. „Das ist eine Forderung, die wir schon seit Jahrzehnten hören“, sagte der Bundesvorsitzende des gewerkschaftlichen Dachverbandes , Klaus Dauderstädt, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Ausgabe vom 4. Januar 2014) laut Vorab-Veröffentlichung. „Wir können nicht erkennen, dass sie mit neuen Argumenten unterfüttert wäre. Auf eine Verbeamtung der Lehrer zu verzichten, wäre für den Staat sogar teurer“, so Dauderstädt.

Für die aktive Dienstzeit wäre es nicht günstiger, weil der angestellte Lehrer durch die Sozialversicherungsbeiträge in der Bruttosumme teurer werde als der verbeamtete Lehrer. Auch in Bezug auf die Altersversorgung würde es für den Arbeitgeber nicht nennenswert billiger.

Am 5. Januar beginnt in Köln die 55. Jahrestagung des Beamtenbundes, die unter dem Motto „Stets zu Diensten? - Der Staat im 21. Jahrhundert“ steht. Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen hatte im Magazin „Focus“ (Ausgabe vom 3. Januar 2014) mit Blick auf die Pensionsverpflichtungen einen Verbeamtungsstopp für Lehrer gefordert.

 

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