Berlin

Forderung an neue Koalition: Mehr Wertschätzung für den öffentlichen Dienst

Der dbb berlin hat seine Erwartungen an die neue Landesregierung in der Hauptstadt formuliert.

„Ich erwarte von der neuen Landesregierung, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes endlich die Anerkennung und Wertschätzung der Politik erfahren, die sie verdienen. Menschen, die sich tagtäglich für unseren Staat und seine Bürgerinnen und Bürgern einsetzen, dürfen nicht als Kostenfaktor wahrgenommen werden“, sagte dbb Landeschef Frank Becker am 27. November 2021.

Die Politik müsse bessere Rahmenbedingungen für die Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst schaffen und insbesondere ausreichend Nachwuchskräfte gewinnen. Zentrales Thema in den nächsten Monaten solle auch die Bekämpfung der Gewalt gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sein. Die Grundsatzerklärung, die auf Initiative des dbb berlin vom demnächst ausscheidenden Regierenden Bürgermeister Michael Müller, dem dbb berlin und dem DGB Berlin-Brandenburg unterzeichnet wurde, dürfe nur der erste Aufschlag gewesen sein.

Darüber hinaus fordert der dbb Landesbund eine Reform des Personalvertretungsgesetzes sowie regelmäßige Fortbildungen für Führungskräfte, insbesondere auch hinsichtlich der Beteiligung der Beschäftigtenvertretungen und des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

 

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