• Fandrejewski neues Mitglied des Europäischen Ausbildungsnetzwerks (EAN)

Fandrejewski neues Mitglied des Europäischen Ausbildungsnetzwerks (EAN)

Bei einer hochrangigen Konferenz, die am 31. Mai 2017 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und dem Maltesischen Ratsvorsitz auf Malta stattfand, feierte die Europäische Allianz für Ausbildungsplätze (EAfA), der auch die Europäische Union Unabhängiger Gewerkschaften (CESI) seit August 2016 angehört, ihr vierjähriges Bestehen. Die Konferenz diente ebenfalls als Auftaktveranstaltung für das neu gegründete Europäische Ausbildungsnetzwerk (EAN), für das Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der CESI Youth, an der Konferenz teilnahm.

Die EAfA ist eine Allianz von Unternehmen, Behörden, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, die sich in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission für qualitativ hochwertige Ausbildung und gerechte Rahmenbedingungen für Auszubildende einsetzt. Als Gegenpart hat die Generaldirektion Beschäftigung der Kommission mit dem Europäischen Ausbildungsnetzwerk nun eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich aus neun jungen Erwachsenen mit eigenen Ausbildungserfahrungen aus neun europäischen Mitgliedstaaten zusammensetzt. Das erste Arbeitstreffen fand Ende April statt, mit der Konferenz in Malta gab es das erste offizielle Zusammentreffen des EAN mit der EAfA.

„Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit dem EAN, aber es wird auch keine leichte Aufgabe. Wir merken schon zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz große Unterschiede in der Ausbildung. Europaweit hochwertige Standards für Ausbildungen zu schaffen, die gegenseitig anerkannt werden, setzt viel Hintergrundwissen und Verständnis voraus“, sagte Fandrejewski. „Aber für uns junge Leute ist das ein sehr wichtiges Thema. Vielerorts in Europa herrscht immer noch eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und wir müssen die Möglichkeit haben, mit unseren Ausbildungen überall in Europa einen Job zu finden“, so Fandrejewski weiter.

Das EAN hatte sich in seinem ersten Treffen auf sieben Prioritäten geeinigt, an deren Umsetzung sie in den kommenden Monaten arbeiten werden: Die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Ausbildung, die Absicherung und die Festlegung von Rechten im Ausbildungsverhältnis, rechtsverbindliche Ausbildungsverträge und Ausbildungsinhalte, eine repräsentative Vertretung der Auszubildenden, die Imageverbesserung von Ausbildung gegenüber einem Studium, aktives Vorgehen gegen Diskriminierung und zugängliche Informationen insbesondere für Schülerinnen und Schüler.

Fandrejewski kündigte an, neben seinen Erfahrungen als Mitglied in der Jugend- und Auszubildendenvertretung, insbesondere die Positionen der dbb jugend und des Berufsrats Bildung der CESI in die Arbeit des EAN einfließen zu lassen.

 

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