Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)

Europa: Einsatz Künstlicher Intelligenz für Polizeiarbeit forcieren

Über die Bedeutung Künstlicher Intelligenz für die Polizeiarbeit hat der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt mit dem Mitglied des Europäischen Parlaments Tom Vandenkendelaere (BEL) und dem Präsidenten der Europäischen Polizeiunion (EPU) Gerrit van de Kamp gesprochen.

„Schon um Ressourcen möglichst effektiv einsetzen zu können, muss mit Hilfe KI-gestützter Systeme sowohl die Analysefähigkeit als auch die Auswertekompetenz von Polizei und Justiz optimiert werden“, sagte Wendt am 17. Juni 2021. „Die mitunter ungeheuren Datenmengen auf beschlagnahmten Trägern lassen sich längst nicht mehr ohne leistungsfähige Datennetze und forensische Labore sowie taugliche polizeiliche Applikationen auswerten, das gilt vom Kapitaldelikt bis zum Verkehrsunfall. Die polizeiliche Aus- und Fortbildung muss diesen veränderten Bedingungen mehr als bisher Rechnung tragen.“

Tom Vandenkendelaere stellte heraus, dass die Europäische Union in den kommenden Jahren den Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Arbeit von Polizei und Justiz ausbauen will, unter Beachtung von Bürgerrechten und Datenschutz. Zunächst gehe es darum zu erfassen, wie der Stand des Einsatzes modernster Technologien in den einzelnen Mitgliedsstaaten aussieht und welche rechtlichen Rahmenbedingungen herrschen.

 

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