Schleswig-Holstein

Einkommensrunde: Ergänzende Forderungen für Beamtinnen und Beamte

Ende 2018 hat der dbb seine Forderungen für die Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst der Länder vorgestellt. Der dbb Landesbund in Schleswig-Holstein hat den Katalog für die Landesbeamtinnen und -beamten ergänzt.

Gefordert wird natürlich, dass das Tarifergebnis in Schleswig-Holstein volumen- und systemgerecht auf die Beamtinnen und Beamten übertragen wird. Darüber hinaus soll es, so der dbb sh am 20. Dezember 2018, eine Einmalzahlung von 700 Euro „als ersten Fortschritt im Weihnachtsgelddesaster“ geben, denn die angekündigte Besoldungsstrukturreform könne erst ab 2020 greifen.

Gestrichen werden soll außerdem der Selbstbehalt in der Beihilfe beziehungsweise der Eigenanteil in der Heilfürsorge „als logische Folge der ab 2019 wieder geltenden Parität beim GKV-Beitrag.“ Nicht zuletzt will der dbb Landesbund die Angleichung der Wochenarbeitszeit der Landesbeamtinnen und -beamten an den Tarifsektor.

„Wenn sich hier nichts tut, ist das ein Angriff auf Werte wie Vertrauen und Fairness sowie auf die Loyalität der Beamtinnen und Beamten“, warnt der dbb Landesbundvorsitzende Kai Tellkamp. „Wir sind verhandlungs- und auch aktionsbereit.“

 

 

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