dbb saar fordert weniger Stellenabbau in allen Bereichen

Der Koalitionsvertrag von CDU und SPD im Saarland sieht einen geringeren Stellenabbau im öffentlichen Dienst vor. Bis zum Jahr 2022 sollen demnach statt 2.400 nun 2.000 Stellen im öffentlichen Dienst abgebaut werden. Insbesondere in der Bildung und bei Polizei und Justiz soll weniger stark gespart werden. Der dbb saar forderte am 6. Mai 2017 hingegen, in allen Bereichen der Landesverwaltung weniger Stellen abzubauen.

Das Personal im öffentlichen Dienst sei unbestreitbar die wichtigste Ressource für die Funktionsfähigkeit des Staates und könne deshalb nicht nur nach der Haushaltslage des Landes ausgerichtet werden, sagte Ewald Linn, Vorsitzender des dbb saar. Wenn die Landesregierung die 2013 begonnenen Gespräche „Zukunftssichere Landesverwaltung“ weiterentwickeln wolle, müsse die Funktionsfähigkeit der Landesverwaltung über 2020 hinaus garantiert werden. Das wiederum könne aber nur funktionieren, wenn in allen Bereichen der Stellenabbau reduziert werde oder Aufgaben wegfielen.

 

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