Deutsche Zoll-und Finanzgewerkschaft (BDZ)

„Corona“-Virus: Erste Konsequenzen für die Zollverwaltung

Die Generalzolldirektion hat eine Kontaktgruppe „Corona“ eingerichtet, die Fragen der Beschäf-tigten im Zusammenhang mit dem „Corona“-Virus (COVID-19/SARS-CoV-2) beantworten und über erforderliche Sicherheitsmaßnahmen informieren soll. Die BDZ begrüßte die Einrichtung.

Die Verwaltung müsse alle erforderlichen und möglichen Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten ergreifen, teilte die BDZ am 2. März 2020 mit. Neben der Einrichtung der Kontaktgruppe prüfe die Generalzolldirektion fortlaufend, welche Maßnahmen zusätzlich zu ergreifen sind. Hierzu zählen beispielsweise eine enge Zusammenarbeit der Zolldienststellen mit den zuständigen Behörden (z. B. Gesundheitsämter der Kreise und Städte) und Krisenstäben vor Ort sowie die Reduzierung von Dienstreisen auf ein erforderliches Mindestmaß. Derzeit würden in den Zolldienststellen zudem weitergehende Informationen des Robert-Koch-Instituts bekanntgegeben und die beschäftigten im Außendienst beziehungsweise im Zusammenhang mit Publikumsverkehr mit Desinfektionsmitteln ausgestattet.

Nach Auffassung des BDZ, der die Maßnahmen der Zollverwaltung eng begleitet, wird aktuell alles Mögliche getan, um die Beschäftigten bestmöglich im Dienstalltag zu schützen. Die seitens der Kontaktgruppe „Corona“ eingeleiteten Maßnahmen müssten auf der Ortsebene konsequent umgesetzt werden, ein ständiger Informationsaustausch sei ebenfalls unverzichtbar.

 

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