Einkommensrunde 2023

Bundesagentur für Arbeit: Forderungen beschlossen

Arbeitnehmende

Der dbb hat mit seinen Fachgewerkschaften die Forderungen für die Einkommensrunde 2023 bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) beschlossen.

Der Fokus liegt, wie auch bei Bund und Kommunen, auf einer spürbaren Tabellenerhöhung. Überall steigen Kosten und Preise, gleiches soll für die Gehälter der Mitglieder gelten.

Die Forderungen sind:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte im TV-BA um 10,5 Prozent, mindestens 500 Euro
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen für Auszubildende und Studierende im TVN-BA um 200 Euro
  • Verbindliche tarifvertragliche Zusagen zur unbefristeten Übernahme von Auszubildenden
  • Laufzeit 12 Monate

Daneben gibt es Themen, die der dbb schon in der letzten Einkommensrunde aufgerufen hat und bei denen die Beschäftigten von der BA bislang nur vertröstet wurden. Darum erwartet der dbb von der Bundesagentur für Arbeit:

  • Die finanzielle Aufwertung der Tätigkeitsebene III – Teamleitung
  • Die Anerkennung von Kinderbetreuungszeiten von 39 Wochen auf die Stufenlaufzeiten
  • Die Verlängerung der Regelungen zur Altersteilzeitarbeit

Selbstverständlich denkt der dbb statusgruppenübergreifend. Darum erwartet er von der BA die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Bereich der Beamtinnen und Beamten und Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger.

Hintergrund

Die Bundesagentur für Arbeit ist der größte Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes. Tarifrechtlich nimmt sie eine Sonderstellung ein. Es gibt einen zwischen Gewerkschaften und BA ausgehandelten Haustarifvertrag, der die dortigen Besonderheiten berücksichtigt. Insbesondere beinhaltet der Tarifvertrag ein fein ausverhandeltes System zur Eingruppierung. Die Anpassung, Neuausrichtung und Weiterentwicklung dieses Systems im Sinne der Beschäftigten hat sich der dbb zur Aufgabe gemacht.

 

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