Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB)

Berufliche Schulen brauchen dringend bessere digitale Ausstattung

Der „Digitalpakt Schule“ soll für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Der BvLB hat Bund und Ländern aufgefordert, die notwendige Modernisierung der beruflichen Schulen nicht in einem langwierigen Streit weiter zu verzögern.

Derzeit verhandeln Bundestag und Bundesrat im Vermittlungsausschuss über das Projekt. Streitpunkt ist insbesondere eine vom Bund geforderte Lockerung des Kooperationsverbots im Grundgesetz. „In vielen Schulen fehlt die technische Ausstattung, um überhaupt mit digitalen Endgeräten zu arbeiten. Wir brauchen eine passende digitale Ausstattung und Lehrerfortbildungen, um zukunftsorientiert unterrichten zu können. Wir brauchen keinen langwierigen Streit, wir brauchen digitalen Fortschritt“, so die beiden BvLB Bundesvorsitzenden Joachim Maiß und Eugen Straubinger.

Die nächste Bundesratssitzung ist für den 15. Februar geplant. „Wenn es eine Einigung gäbe, könnte der Digitalpakt schnell umgesetzt werden. Bund und Länder müssen das jetzt hinkriegen. Die Schulträger warten aufgrund der Verzögerungen schon fast zwei Jahre ab. Verständlicherweise will keine Kommune in die Digitalisierung ihrer Schulen investieren, bevor die Finanzierung steht“, so das BvLB Führungsduo.

 

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