Behinderten-Pauschbetrag endlich erhöhen

Die Geschäftsführung der dbb bundesseniorenvertretung forderte im Rahmen ihrer Sitzung am 26. März 2015 in Berlin die Erhöhung des Behinderten-Pauschbetrages. Der Vorsitzende Wolfgang Speck bekräftigte die Kritik des dbb beamtenbund und tarifunion in dessen Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Anhebung des Grundfreibetrages vom 11. März 2015: „ Die Bundesregierung hat hier die Chance verpasst, ein Zeichen für behinderte Menschen zu setzen.“ Seit 1975 sei der Behinderten-Pauschbetrag nicht mehr angehoben worden.

„Behinderten Menschen sollte das Leben wo möglich erleichtert und nicht mit zusätzlicher Erschwernis befrachtet werden “, so Speck weiter. So seien behinderte Menschen gezwungen, ihre Aufwendungen einzeln nachzuweisen und als außergewöhnliche Belastung geltend zu machen, wobei allerdings eine zumutbare Belastung angerechnet wird. Dies stelle insbesondere für ältere Betroffene einen zusätzlichen Aufwand dar, der ihnen schwer falle.

Außerdem, so die Geschäftsführung der dbb bundesseniorenvertretung, sei ein nicht zu verachtender Nebeneffekt einer Erhöhung des Pauschbetrages die Entlastung der Finanzämter.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung