Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB)

Ausbildungsplätze sichern und verbindliche Übernahme-Perspektive schaffen

Der BvLB sieht für die duale Ausbildung nach wie vor eine gute Zukunft – und das unabhängig von der Corona-Krise. Die Berufsbildner fordern daher die Sicherung der bestehenden Ausbildungsplätze sowie eine verbindliche Übernahme-Perspektive für die Auszubildenden, die gerade mitten in ihren Abschlussprüfungen stehen.

 

 

 

„Nur so kann der drohende Fachkräftemangel in bestimmten Branchen nach der Krise verhindert werden. Als Investition in die Zukunft brauchen wir daher Prämien für Unternehmen, die bisher als verlässliche Partner Verantwortung übernommen haben, damit zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden und keine wegbrechen“, forderte Joachim Maiß, BvLB Vorsitzender am 5. Mai 2020. Eugen Straubinger, ebenfalls BvLB Vorsitzender, ergänzte: „Insofern begrüßen wir die versprochenen Hilfen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zur Ausbildungssicherung und bringen uns gerne mit unserer Sachkompetenz bei den anstehenden Beratungen ein.“

Die duale Berufsausbildung sei ein Erfolgsmodell. Mehr als die Hälfte der jungen Menschen in Deutschland beginnen ihren Weg in die berufliche Existenz über eine anerkannte berufliche Bildung. „Die duale Berufsausbildung ist auch nach der Krise alternativlos, sie ist geradezu eine Bestandsgarantie für den Erfolg der deutschen Volkswirtschaft. Die beruflichen Schulen ihrerseits haben als Ausbildungspartner der Betriebe krisenerprobte Konzepte und kreative Ideen, um einen zeitverzögerten Einstieg in die Ausbildung zu flankieren oder mit ergänzenden Bildungsangeboten Zeiten zu überbrücken“, sagte Maiß.

 

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung