Einkommensrunde öffentlicher Dienst1.000 Beschäftigte demonstrieren in Wiesbaden
Vor dem Start der dritten Runde der Tarifverhandlungen für den hessischen Landesdienst haben die Beschäftigten ein Zeichen gesetzt.
„Lebensmittel, Mieten, Sprit und Nahverkehr: Wohin man schaut, ziehen die Preise an – und mit der aktuellen Weltlage wird das eher noch schlimmer. Deshalb brauchen die Beschäftigten ein ordentliches Einkommensplus“, forderte Hermann-Josef Siebigteroth (stellv. Vorsitzender der dbb-Bundestarifkommission und Bundesvorsitzender der VDStra.) am 25. März 2026 vor 1.000 Demonstrantinnen und Demonstranten bei der Abschlusskundgebung vor der hessischen Staatskanzlei. „Der Staat muss faire Löhne zahlen, deshalb ist unser Forderung nach 7 Prozent mehr, mindestens 300 Euro absolut angemessen.“
Der stellvertretende Vorsitzende des dbb Hessen Richard Thonius forderte die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten des Landes und der Kommunen. „Den Beamtinnen und Beamten in Hessen wurden immer wieder Sonderopfer abverlangt. Damit muss Schluss sein. Das Bundesverfassungsgericht hat klare Regeln aufgestellt, wie eine verfassungskonforme Besoldung auszusehen hat. Die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses ist dafür unerlässlich.“



