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Weitere Kurzmeldungen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz der Jobcenterpersonalräte des dbb standen die Sozialstaatsreform und Diversität in den Jobcentern. Die Tagung fand vom 9. bis 11. Juni 2026 in Radebeul statt. Personalratsvorsitzende aus rund 230 Jobcentern berieten dort über aktuelle Themen der Personalvertretungen und Herausforderungen für die Beschäftigten. Zum Abschluss des ersten Sitzungstages kamen 90 Personalratsvorsitzende, die unter dem Dach des dbb bei vbba, komba und GdS organisiert sind, zu einem intensiven Meinungsaustausch zusammen. Die Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen in der Beamten- und Tarifpolitik zu erörtern, Erfahrungen aus der Praxis zu teilen und ihre Netzwerke weiter auszubauen. Der dbb unterstützt die Personalräte seiner Mitgliedsgewerkschaften vbba, komba und GdS seit der Einrichtung der bundesweiten Arbeitsgruppe der Jobcenterpersonalräte im Jahr 2011 kontinuierlich und engagiert. Auch auf der diesjährigen Plenartagung waren dbb, vbba, komba und GdS mit einem gemeinsamen Informationsstand vertreten. Dort informierte auch die dbb akademie über ihre aktuellen Qualifizierungs- und Schulungsangebote für Personalratsmitglieder.
Die Landesleitung des dbb brandenburg war am 10. Juni 2026 zum Antrittsbesuch bei Infrastruktur-Minister Robert Crumbach. In dem Gespräch ging es im Wesentlichen um den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Es wurden die Themen Finanzierung, Angebot, Sauberkeit und das Thema Deutschlandticket angesprochen. Bei dem Thema Sicherheit im Zug waren sich beide Seiten einig, dass hier weiterhin einiges getan werden muss.
Die VRFF Mediengewerkschaft hat nach intensiven Verhandlungen mit dem WDR eine Tarifeinigung erzielt, wie sie am 10. Juni 2026 mitteilte. Die ebenfalls verhandelnden Gewerkschaften ver.di, DJV und unisono hatten nach fünf Stunden ihre parallellaufende Verhandlung nicht weitergeführt – trotz Kenntnis über die Fortsetzung der Verhandlungen zwischen WDR und VRFF. Der Abschluss zwischen VRFF und WDR sieht bei einer Laufzeit von 35 Monaten Vergütungssteigerungen von insgesamt bis zu 5,73 Prozent vor. Die vereinbarten Entgelterhöhungen umfassen: 1,23 Prozent rückwirkend zum 1. Februar 2026, 2,0 Prozent ab dem 1. Februar 2027, 1,0 Prozent ab dem 1. Februar 2028, weitere 1,0 Prozent ab dem 1. Februar 2028 vorbehaltlich der Ausarbeitung einer ARD-Entsendungsregelung sowie zusätzliche 0,5 Prozent ab dem 1. Februar 2028 für den Fall einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags infolge des noch ausstehenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts. Die Vergütungen der Auszubildenden werden entsprechend angehoben. Ein wesentlicher Verhandlungserfolg aus Sicht der VRFF ist die deutliche Reduzierung des ursprünglich an eine Beitragserhöhung gekoppelten variablen Anteils. Dieser konnte von zunächst 2,0 Prozent auf 0,5 Prozent abgesenkt werden. „Angesichts der erheblichen Sparvorgaben waren die Verhandlungen alles andere als einfach. Umso wichtiger ist, dass wir für die Beschäftigten reale Einkommenssteigerungen erreichen, trotz der bisher ausbleibenden Beitragserhöhung. Wir wollten Leermonate vermeiden und sind damit auch dem Wunsch unserer Mitglieder nachgekommen, dass die Tarifverhandlungen nicht wieder über ein Jahr dauern, sondern konstruktive und zielführende Verhandlungen stattfinden, mit dem Ergebnis einer linearen Steigerung ab Laufzeitbeginn“, erklärt Matthias Kopatz, Verhandlungsführer der VRFF WDR.
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