CESI-Akademie Europa

Dietmar Knecht erneut zum Akademie Vize gewählt

Der Leiter der Grundsatzkommission für Europa des dbb, Dietmar Knecht, ist Ende Juni als stellvertretender Vorsitzender der CESI-Akademie für Europa bestätigt worden.

Knecht, der auch Vorsitzender des dbb Landesbundes Mecklenburg-Vorpommern ist, will Knecht gemeinsam mit dem neuen Akademiepräsidenten Marcello Pacifico wichtige Akzente in der Zeit nach der Covid-19-Pandemie setzen. „Wir wollen die moderne Form der Arbeit nach Covid-19 und die Digitalisierung besonders in den Vordergrund stellen“, so der wiedergewählte Akademie-Vize. Knecht erwartet, dass die Akademie Europa der CESI in den nächsten Jahren auch weiterhin von europäischen Fördermitteln profitieren wird. „Besonders nach der Covid-19-Pandemie ist es wichtig, dass die Europäische Kommission weiterhin auf die Sozialpartner setzt und der sozialen Dimension Europas größte Bedeutung beimisst“, zeigt sich Knecht überzeugt.

Knecht sieht großen Bedarf für Fortbildung im europäischen Arbeitnehmer- und Beamtenbereich. „Die öffentlichen Dienste der EU-Mitgliedstaaten sind aufgrund der Covid-19-Pandemie durch eine schwierige Zeit gegangen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren einer enormen Belastung ausgesetzt. In vielen Mitgliedstaaten waren sie der Grund, warum die Krise einigermaßen gut bewältigt werden konnte. Und das nur, weil sie sich schnell an die neuen Gegebenheiten anpassten, wobei ihnen kaum eine Atempause blieb. Diese Entwicklungen können zu massiven Belastungen führen. Es ist daher unverzichtbar, dass sie zum Gegenstand des europäischen sozialen Dialogs werden. Mit unseren Fortbildungsangeboten machen wir unsere Mitglieder fit für die Auseinandersetzungen der Zukunft, der Arbeitsweise nach Covid-19 und leisten zudem einen aktiven Beitrag zu europäischem Erfahrungsaustausch“, so Knecht.

Besonders wertvoll an den Fachtagungen der Akademie Europa der CESI seien die Folgemaßnahmen, verstärkte Kooperationen zwischen den CESI-Mitgliedsorganisationen, aber auch weitere Arbeiten in den Gremien der CESI und Impulse für die Ausschüsse des sozialen Dialogs auf europäischer Ebene. „Wir brauchen das Know-how, um zu guten Arbeitsbedingungen überall in der EU beizutragen. Gute Arbeit ohne sozialen Dialog ist kaum vorstellbar. Und qualifizierte Weiterbildungsmöglichkeiten gehören untrennbar dazu, sind eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg unserer Gewerkschaftsarbeit.“

 

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