Überstunden

Überstunden (Mehrarbeit) liegen vor, wenn auf Anordnung des Dienstherrn bzw. Arbeitgebers über die im Rahmen der regelmäßigen Arbeitszeit für die Woche dienstplanmäßig bzw. betriebsüblich festgesetzten Arbeitsstunden hinaus gearbeitet wird.

 

Arbeitet ein Beamter/Arbeitnehmer an einem Wochentag über die betriebsübliche Arbeitszeit hinaus, ist das keine Überstunde, wenn diese Mehrarbeit an einem der nächsten Wochentage innerhalb derselben Woche ausgeglichen wird. Im Geltungsbereich des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst (TVöD) gilt als Ausgleichszeitraum spätestens das Ende der auf die Mehrarbeit folgenden Woche. Überstunden sind auf dringende Fälle zu beschränken und möglichst gleichmäßig auf die Dienstkräfte zu verteilen.

 

Für die geleisteten Überstunden wird innerhalb bestimmter Fristen Dienst- bzw. Arbeitsbefreiung gewährt. Sollte dies aus dienstlichen Gründen nicht möglich sein, erhalten die Beschäftigten zum Ausgleich eine Mehrarbeitsvergütung bzw. einen Zeitzuschlag.

 

Mehr zum Thema

TVöD

zurück