Qualifikation der Beschäftigten

Beamtenbereich

Im Beamtenbereich wird für eine Tätigkeit im höheren Dienst in der Regel als Eingangsvoraussetzung ein Hochschulstudium gefordert; für den gehobenen Dienst ist es ein zum Hochschulstudium berechtigender Schulabschluss, im mittleren Dienst ein Realschul- und im einfachen Dienst ein Hauptschulabschluss.

 

Am 30. Juni 2006 gehörten 388.938 Beamte, Richter und Berufs-/Zeitsoldaten dem Höheren Dienst, 874.021 Beamte und Berufs-/Zeitsoldaten dem Gehobenen Dienst, 491.042 Beamte und Berufs-/Zeitsoldaten dem mittleren Dienst und 42.517 Beamte und Berufs-/Zeitsoldaten dem Einfachen Dienst an.

 

Tarifbereich

Für Arbeitnehmer gelten in der Regel bei vergleichbaren Vergütungsgruppen entsprechende Bildungsvoraussetzungen. Zu berücksichtigen ist aber, dass für Arbeitnehmer beim Aufstieg in eine Vergütungsgruppe der nächsthöheren „Laufbahngruppe“ nicht die Bestimmungen des Beamtenrechts gelten, die in der Regel eine Prüfung voraussetzen. Dadurch ist bei der Beschäftigung im Arbeitnehmerverhältnis eine größere Durchlässigkeit der Laufbahngruppen gegeben.

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