dbb bundesseniorenvertretung

Wohnen im Alter: Lebensqualität sichern

Die dbb bundesseniorenvertretung hat gefordert, die Lebensqualität im Alter zu sichern. Unter anderem müssten die Unterschiede zwischen städtischem und ländlichem Raum sowie zwischen verschiedenen Städten und Regionen bei der Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen berücksichtigt werden.

„Besonders ländliche Regionen müssen gestärkt werden, damit sich Menschen im Alter nicht gezwungen sehen, in Ballungsräume zu ziehen. Auch die Lebensqualität in Städten droht sich durch die Bebauung von Freiflächen zu verschlechtern“, so der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung Horst Günther Klitzing und sein Stellvertreter Klaus-Dieter Schulze Ende Februar 2019 im Gespräch mit dem Beigeordneten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Uwe Lübking. Dabei bezogen sie sich auf die Empfehlungen des 7. Altenberichtes der Bundesregierung.

Einig waren sich die Gesprächspartner über die Bedeutung des Internetausbaus im ländlichen Raum. Sie kritisierten, dass nahezu alle Bundesministerien eine Zuständigkeit für Digitalisierung hätten, was praktikable Lösungen erschwere. Weiter stellten sie fest, dass die Teilhabe älterer Menschen an kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen unter den finanziellen Problemen der Städte und Gemeinden litten. Es müsse über Entlastungen an anderer Stelle nachgedacht werden, beispielsweise bei den Sozialausgaben. Hier gelte es, Bund und Länder an ihre Verantwortung für die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse zu erinnern.

Lübking begrüßte zudem den Vorschlag, die Seniorenbeiräte bei der Planung und Gestaltung von Lebensräumen für ältere Menschen einzubeziehen. Die Betroffenen könnten am ehesten einschätzen, was notwendig und hilfreich sei.

 

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