Bundesagentur für Arbeit

Wildfeuer fordert stärkere Impulse für familienfreundliches Arbeiten

Die dbb bundesfrauenvertretung hat mehr Fingerspitzengefühl bei der Umsetzung familienpolitischer Arbeitsrichtlinien in den Dienststellen der Bundesagentur für Arbeit gefordert. "Es wird höchste Zeit, dass Vorzeigekonzepte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie dem der Bundesagentur für Arbeit auch zügig in die Realität überführt werden", stellte Helene Wildfeuer am 16. September 2011 auf einer Fachtagung der vbba-frauenvertretung in Neuwied fest. Zudem ermunterte sie die Behördenleitung, ihre Funktion als Impulsgeber für eine moderne familienfreundliche Arbeitswelt stärker in den Fokus zu rücken.

"Mit knapp 120 000 Beschäftigten ist die Bundesagentur für Arbeit einer der größten Arbeitgeber in Deutschland – und über 70 Prozent davon sind Frauen", betonte die Vorsitzende und forderte die Dienststellenleitungen auf, verstärkt mit Gleichstellungsbeauftragten und Personalratsvertreterinnen der vbba, einer der mitgliedsstärksten Fachgewerkschaften in der Bundesagentur für Arbeit, vor Ort zu kooperieren. "Sie sind wichtige Schlüsselpersonen und die erste Anlaufstelle für Beschäftigte der Bundesagentur, wenn es um die Umsetzung der familienfreundlichen Personalpolitik an ihrem Arbeitsplatz, in ihrer Abteilung, in ihrem Büro geht", so Wildfeuer.

"Der ständige Wandel der Organisation erschwert Planung und Umsetzung eines familienfreundlichen Arbeitslebens und lässt eine stabile Planung des Berufs- und Privatlebens kaum zu", kritisiert Helga Duhme-Lübke, Vorsitzende der vbba-frauenvertretung, und drängt damit auf Verlässlichkeit der Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie an den unterschiedlichen Standorten der Bundesagentur für Arbeit.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung