• Warnstreik in Thüringen

„Weil die Zukunft uns braucht“

Mareike Klostermann, Landesjugendleiterin der dbb jugend thüringen, bekräftigte im Rahmen des Warnstreiks am 19.03.2014 in Weimar die Wichtigkeit eines erfolgreichen Tarifabschlusses für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst und dabei insbesondere auch die Forderung nach einem einer unbefristeten Übernahme für die Auszubildenden.

Damit wir als Arbeitsgeber attraktiv bleiben, dürfen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in ihrem Einkommen und den Arbeitsbedingungen nicht weiter abgekoppelt werden. Die ständige Arbeitsverdichtung und Diskussionen über Personalkosten wirken auf Dauer demotivierend. Dabei ist es doch auch der öffentliche Dienst in Deutschland, worum uns andere Länder in Europa und der ganzen Welt beneiden. Wir sind zuverlässig, wir sind korrekt, wir funktionieren. Damit das so bleibt, ist auch die unbefristete Übernahme der Auszubildenden eine unerlässliche Forderung, welche weder unrealistisch oder gar maßlos ist.

„Die Arbeitgeber müssen endlich erkennen, dass qualifizierter Nachwuchs nur gewonnen werden kann, wenn er Perspektiven hat. Eine unbefristete Übernahme bei erfolgreich absolvierter Ausbildung ist ein gutes Argument, damit sich junge Leute für eine Ausbildung bei den Kommunen entscheiden. Die Konkurrenz zu anderen Arbeitgebern ist zu groß geworden, als dass wir uns ein Zögern in dieser Entscheidung weiter erlauben können. Damit Deutschland auch weiterhin als Vorbild fungieren kann, muss gehandelt werden, weil die Zukunft uns braucht.“, so Klostermann am Rande der Kundgebung.

Neben der unbefristeten Übernahme geht es für die Auszubildenden um ein Einkommensplus von 100€ und den Anspruch auf 30 Urlaubstage. Nach der ersten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber, man könnte sagen“ traditionsgemäß“, kein Angebot vorgelegt. Sollten auch in der Zweiten Runde am 20./21.03. kein verhandelbares Angebot vorliegen haben die Gewerkschaften weiter Streiks angedroht.

 

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