Verhandlungen beim Rettungsdienst MOL werden fortgeführt

Am 21. Februar 2013 kam der dbb erneut mit Vertretern der Arbeitgeberseite zusammen. Mittlerweile interessiert sich auch die Politik für die Verhandlungen. Gernot Schmidt, Landrat und Mitglied des Aufsichtsrats der Gemeinnützigen Rettungsdienst Märkisch-Oderland GmbH, nahm aktiv an den Verhandlungen teil.

Wir haben auf unserer Forderung nach einer Beschäftigung in Vollzeit bestanden. Dass Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst künftig nur noch nach abgesenkten Tabellen bezahlt werden und in einem Teilzeitverhältnis arbeiten, ist für uns undenkbar. Der Fortgang der Verhandlungen stand auf Messers Schneide. Offen drohten die Arbeitgeber mit dem Abbruch der Gespräche. Nach zähem Ringen gelang es, das Scheitern der Verhandlungen zu verhindern und die Arbeitgeber von ihrem Vorhaben, die vergüteten Stunden zu senken, abzubringen.

Auch das Thema Änderungskündigungen scheint vorerst vom Tisch zu sein. Basis der Verhandlungen für einen Haustarifvertrag soll nun das Vollarbeitsverhältnis mit 40 Stunden sein. In den weiteren Terminen müssen nun die Einzelheiten verhandelt werden. „Wir haben heute einen guten Schritt nach vorne gemacht“, so Verhandlungsführer Sebastian Wiegandt. „Jetzt müssen die Arbeitgeber zeigen, ob sie es ernst meinen mit der Aussage, dass für sie das Wohl der Beschäftigten im Vordergrund steht. Wir lassen uns überraschen.“ Der nächste Verhandlungstermin ist kurz nach Ostern.

 

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