Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)

Unterstellungen gegen die Polizei endlich beenden

Der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt hat angesichts der Randale in Stuttgart gefordert, pauschale Unterstellungen gegen die Polizei zu beenden.

„Die pauschale Unterstellung eines latenten Rassismus, ein Antidiskriminierungsgesetz wie in Berlin und etliche andere Aktivitäten im politischen Raum schaffen ein Klima des Misstrauens gegen die Polizei. Das ermuntert Krawallmacher, die aus unterschiedlichsten Motiven heraus auf die Kolleginnen und Kollegen mit brutaler Gewalt losgehen. Die Innenministerkonferenz hat demgegenüber den Einsatzkräften in klarer Weise den Rücken gestärkt, das war ein wohltuendes Signal“, sagte Wendt am 22. Juni 2020.

Die DPolG habe bereits vor Wochen gewarnt, dass Gruppierungen versuchen, die Verhältnisse aus den USA auf Deutschland zu übertragen. Das gelte auch für Plünderungen und Brandschatzungen. Der DPolG Landesvorsitzende von Baden-Württemberg Ralf Kusterer sagte: „Wir kennen solche Bilder hier höchstens im Zusammenhang mit Demonstrationen. So etwas wie in Stuttgart gab es noch nie und das darf es auch nie wieder geben. Ich erwarte von allen politischen Parteien im Landtag von Baden-Württemberg breite Unterstützung für die Polizei.“

Wer die im Internet und den sozialen Medien veröffentlichten Videosequenzen sehe, erkenne auch Täter, die ehr dem Event-Publikum zuzuordnen seien. „Das ist eine zumindest in der Dimension völlig neue Entwicklung. Hier spielen einige USA“, so Kusterer. „Zusammen mit Tätern, die nach Einschätzung der Deutschen Polizeigewerkschaft dem linken Spektrum angehören könnten. Diese Mischung ist höchst gefährlich.“

 

 

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