• Die Unverzichtbaren

dbb Chef Dauderstädt:

Überwältigende Resonanz für „Die Unverzichtbaren“

Eine „schlicht überwältigende Resonanz“ verzeichnet der dbb für die von ihm initiierte Kampagne „Die Unverzichtbaren“, die seit Mitte Dezember 2013 an tausenden Schulen, auf Plakaten und im Internet aufmerksam macht auf den Arbeitsplatz öffentlicher Dienst. Wie der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt heute im Interview auf der Facebook-Seite „Die Unverzichtbaren“ bestätigte, erfreut sich die Kampagne größter Aufmerksamkeit: „Die Facebook-Seite hatte binnen weniger Stunden mehr als 1.000 Likes, uns erreichen viele Kontaktanfragen junger Menschen, die wissen möchten, welcher Weg für sie der beste in den öffentlichen Dienst ist. Auch von offizieller Seite gab es bereits Feedback – ausnahmslos positiv. So hat uns zum Beispiel Bundesinnenminister Thomas de Maizière ausdrücklich zu dieser gelungenen und wertvollen Kampagne gratuliert“, so der dbb Chef.

Dauderstädt betonte die Intention des gewerkschaftlichen Dachverbandes für die auf fünf Jahre angelegte Nachwuchs- und Imagewerbung. „Deutschlands öffentlicher Dienst ist unverzichtbar, ebenso wie seine 4,6 Millionen Beschäftigten. Wir sind der Meinung, dass diese Botschaft noch lauter und deutlicher ins Land getragen werden muss – gerade gegenüber den jungen Leuten, die dabei sind, ihre berufliche Zukunft zu planen. Die Staatsdiener sorgen Tag für Tag rund um die Uhr dafür, dass Deutschland funktioniert, das ist eine tolle Aufgabe.“ Kritik übte der dbb Bundesvorsitzende an den öffentlichen Arbeitgebern, die eigentlich zuständig seien für die Nachwuchsrekrutierung. „Wir sehen, dass nur punktuell ausreichend reagiert wird, dass es keine allumfassende gemeinsame Aktion der öffentlichen Hände gibt.“ Mit seiner Kampagne löse der dbb zudem ein, was er im November 2012 auf dem dbb Gewerkschaftstag in Berlin versprochen habe: einen aktiven Demografie-Pakt im gemeinsamen Interesse, den öffentlichen Dienst handlungsfähig zu halten. Dauderstädt betonte: „Unsere Aktion ist keine neue und dauerhafte Aufgabenverschiebung. Wir freuen uns über die vielen Komplimente, wie vorbildlich solche Werbung ist. Aber wir erwarten auch, dass alle öffentlichen Arbeitgeber und Dienstherren das als ureigene Angelegenheit anpacken und mit interessanten Ausbildungswegen, unbefristeten Übernahmen und spannenden Karriere-Perspektiven ihren Anteil zur notwendigen Personalentwicklung beitragen.“

 

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