Zweite Verhandlungsrunde: Vergleich der Berechnungsgrundlagen vereinbart

Tarifverhandlungen für die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Die dbb tarifunion und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben sich am 21. Januar 2011 zur zweiten Verhandlungsrunde für die Entgelte der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst getroffen.

Erneut die aktuelle Situation dargestellt

Die Kommission der dbb tarifunion, die aus Vertretern des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht, machte der Arbeitgeberseite erneut die aktuelle Situation dieser Ärztegruppe deutlich. Selbst mit den aktuell oftmals ausgelobten übertariflichen Zulagen durch die Arbeitgeber kann vielfach kein geeigneter Nachwuchs mehr rekrutiert werden. Stellen bleiben nach wie vor – teilweise über Jahre – unbesetzt.

Grund: Ungleichbehandlung gegenüber Klinikärzten

Der Hauptgrund für die massiven Nachwuchsprobleme wird von dbb tarifunion und BVÖGD vor allem in der Ungleichbehandlung in der Bezahlung der Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst gegenüber der Bezahlung in Krankenhäusern gesehen. Die hochqualifizierten Ärzte mit wenigstens einer – oftmals auch zweifacher – Facharztausbildung, die für den Öffentlichen Gesundheitsdienst auch von der Arbeitgeberseite gefordert wird, wird mit der aktuellen Bezahlung nicht ausreichend honoriert.

Abgleich von Zahlenmaterial und Berechnungen

In dieser zweiten Verhandlungsrunde hat sich herausgestellt, dass die Zahlen und Berechnungen der Einkommen dieser Arztgruppe zwischen den Gewerkschaften und der Arbeitgeberseite strittig sind. Aus diesem Grund haben wir uns darauf verständigt, intern die Berechnungen abzustimmen, um auf der gleichen, dann untereinander vereinbarten, Basis die unterschiedlichen Einkommen herauszuarbeiten.

Weitere Verhandlungen

Die Tarifparteien einigten sich darauf, nach Abstimmung der Zahlen und Berechnungen wieder zu Verhandlungen zusammen zu kommen.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung