Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn: Noch kein Angebot

Mit insgesamt 38 Einzel-Forderungen ist die GDL in die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn (DB) gestartet. Obwohl bisher kein Arbeitgeberangebot vorliegt, bleibt GDL Chef und dbb Vize Claus Weselsky aber optimistisch.

 

„Da unsere Forderungen zu Arbeitszeit, Zulagen und Zuschlägen in der Sondierung intensiv bearbeitet wurden, sind wir in Erwartung eines konkreten Angebotes in die Gespräche gegangen. In Teilen gibt es zwar Annäherungen, jedoch blieb ein umfassendes Angebot aus“, sagte Weselsky am 2. November 2018 „Die GDL wird die Arbeitgeberpositionen nun im Detail bewerten, doch im Hinblick auf die Verhandlungen gilt die Devise: Wir sind weiterhin auf Kurs.“

Offen ist unter anderem weiterhin die Entgeltforderung über 7,5 Prozent. Trotzdem bleibt die GDL verhalten optimistisch. „Das Ausbleiben eines Angebots macht die Verhandlungen nicht leichter“, so Weselsky. „Aber der beiderseitige Einigungswillen ist noch immer vorhanden. Wir werden nun noch härter daran arbeiten müssen, das gemeinsame Ziel eines Tarifabschlusses in diesem Jahr zu erreichen.“ Der GDL Bundesvorsitzende appellierte an die DB, den bisher eingeschlagenen konstruktiven Kurs fortzusetzen und den Weg zu einer Einigung mit der Vorlage eines verhandelbaren Angebotes freizumachen.

Die nächste Verhandlung findet am 19. und 20. November 2018 in Frankfurt am Main statt. Im Vorfeld werden die Fachthemen in zwei weiteren Sondierungen aufbereitet.

 

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