Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Tarifverhandlungen bei der Deutsche Bahn: Kein Durchbruch in Sicht

In der dritten Tarifrunde am 21. November 2018 hat sich die GDL mit der Deutschen Bahn auf mehrere Punkte verständigt. So wird es eine einheitliche Vergütung für Ausbilder und Praxistrainer geben. Auch die Entgeltfortzahlung bei Fahrdienstuntauglichkeit wird verbessert. Einig sind sich DB und GDL ebenfalls, den Rechtsschutz im Fall von Übergriffen zu erweitern.

„Von einem Durchbruch sind wir nach zwei langen Verhandlungstagen jedoch noch ein großes Stück entfernt“, so der GDL Bundesvorsitzende und dbb Vize Claus Weselsky. Die GDL fordere konkrete Verbesserungen zu den Arbeitszeitregelungen. „Pausen auf dem Zug sowie auswärtige Übernachtungen des Zugpersonals müssen reduziert werden“, so Weselsky. Überhaupt müssten die immer noch familienunfreundlichen Einsatzpläne für die rund 36.000 Lokomotivführer und Zugbegleiter verbessert werden. Offen sei auch noch die Entgeltforderung.

Ziel der GDL sei es dennoch, die Tarifverträge noch in diesem Jahr abzuschließen. Die nächste Verhandlung findet am 3. Dezember 2018 in Berlin statt.

 

 

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