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Tag des öffentlichen Dienstes: Digitalisierung und Gewalt gegen Beschäftigte im Fokus

Anlässlich des Internationalen Tages des öffentlichen Dienstes 23. Juni hat die komba gewerkschaft die Themenfelder „Digitalisierung“ und „Gewalt gegen Beschäftigte“ in den Fokus gerückt.

„Mit dem digitalen Wandel und den Angriffen auf Beschäftigte steht der öffentliche Dienst vor Herausforderungen. Damit verbunden sind viele Befürchtungen und konkrete Ängste der Kolleginnen und Kollegen. All diese müssen ernst genommen werden. Ohne die Beschäftigten ist schließlich kein öffentlicher Dienst zu machen“, sagte Andreas Hemsing, Bundesvorsitzender der komba, am 21. Juni 2018.

Zwar sei Digitalisierung in aller Munde. Dennoch wisse das Personal häufig nicht, was in der eigenen Kommune geplant ist. Das schaffe Unsicherheiten. „Fakt ist, die Digitalisierung verändert Arbeitsabläufe und -plätze in einem bislang ungeahnten Tempo. Klar ist aber auch, dass der öffentliche Dienst einen grundsätzlichen Personalbedarf hat. Die Digitalisierung kann dabei in einigen Bereichen langfristig für Entzerrung sorgen. Daher sehen wir keine Notwendigkeit für einen Personalabbau, sondern vielmehr eine Verschiebung in den Stellenplänen“, erläuterte Hemsing.

Zu Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sagte Hemsing, dass bestmöglicher Schutz gewährleistet und jede Art von Angriff geahndet werden müsse. „Die Kolleginnen und Kollegen verdienen Respekt. Ein Zeichen dafür ist beispielsweise, dass ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung bei jedem einzelnen Fall gelten sollte“, forderte Hemsing.

 

 

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