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Streik bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Niedersachsen und Bremen

Am 9. Juli 2013 haben Beschäftigte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Niedersachsen und Bremen die Arbeit niedergelegt. Zum Streik haben der dbb und der Fachverband Wasser und Schifffahrtsverwaltung (FWSV) aufgerufen. Hintergrund der Arbeitsniederlegung ist die Weigerung des Bundes, Tarifverhandlungen ohne diktierte Vorbedingungen zu führen.

Der dbb hat gegenüber dem Bund einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zum Schutz vor den Folgen des Umbaus der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und den Zentralisierungs- und Auslagerungsplänen gefordert. In einem Tarifvertrag zur sozialen Absicherung der Beschäftigten sollen unter anderem betriebsbedingte Kündigungen, ungewollte Versetzungen und finanzielle Einbußen durch eine Mobilitätsförderung ausgeschlossen werden.

Der Bund hat die Gewerkschaften jedoch aufgefordert, einen Teil ihrer Forderungen zurückzunehmen, andernfalls sei er nicht bereit, in Tarifverhandlungen einzutreten. Da eine einvernehmliche Regelung am Widerstand des Bundes gescheitert ist, sind Arbeitskampfmaßnahmen erforderlich geworden. Nur durch Streik ist es möglich, Druck auf den Bund auszuüben, um eine Absicherung für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu erreichen.

 

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