Einkommensrunde der Länder:Straßenmeistereien im Norden streiken
An den Standorten Lübeck, Husum, Heide und Westerrönfeld machten die Beschäftigten mit Mahnwachen ihrem Ärger Luft.
Marco Bibow, Landesvorsitzender der VDStra. Schleswig-Holstein/Hamburg, äußerte am 5. Februar 2026 sein Unverständnis über die Haltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zum derzeitigen Verhandlungsstand: „Die Beschäftigten im Straßenbetriebsdienst und Straßenbau sorgen tagtäglich für das sichere Befahren der Straßen für die Verkehrsteilnehmer.“ Bei einem stetig höheren Verkehrsaufkommen seien diese Tätigkeiten sehr gefährlich. „Des Weiteren müssen sich die Kolleginnen und Kollegen auch noch den Unmut der Autofahrer durch Beschimpfungen gefallen lassen, wo Baustellen den Verkehrsfluss beeinträchtigen. Mit einem angemessenen Tarifabschluss würden diese Arbeiten mehr Wertschätzung bekommen“, betonte Bibow.



